Some systems are experiencing issues.
Seit den frühen Morgenstunden des 31.08.2026 verzeichnen wir einen umfangreichen, international verteilten DDoS-Angriff auf Teile unserer Web-Infrastruktur.
Der Angriff besteht überwiegend aus sehr großen Mengen automatisierter HTTP/HTTPS-Anfragen und richtet sich unter anderem gezielt gegen unser Kundencenter.
Dadurch konnte es zeitweise zu folgenden Auswirkungen kommen:
Unsere Netzwerk- und Serversysteme werden laufend überwacht und zusätzliche Schutzmaßnahmen wurden aktiviert.
Unsere vorgelagerten DDoS-Schutzsysteme erkennen und filtern inzwischen den überwiegenden Teil des Angriffs.
Im Verlauf des Angriffs wurden mehrere Milliarden HTTP-Anfragen registriert. Mehr als 98 % des aktuellen Angriffsverkehrs werden bereits vor Erreichen unserer eigentlichen Serverinfrastruktur mitigiert.
Die Erreichbarkeit hat sich dadurch erheblich verbessert.
Ein kleiner Teil des Angriffsverkehrs erreicht weiterhin unsere Applikationsserver. Wir haben daher zusätzlich lokale Schutzmechanismen und Rate-Limits aktiviert.
Während der Analyse wurde festgestellt, dass die außergewöhnlich hohe Anzahl automatisierter Requests zusätzlich erhebliche Last auf dynamische Anwendungen, insbesondere das Kundencenter, erzeugt hat.
Unter anderem kam es zu:
Diese Bereiche werden aktuell bereinigt und optimiert.
Die eigentlichen Backend-Dienste sind erreichbar; einzelne Schutzmechanismen können während des laufenden Angriffs jedoch weiterhin Requests mit HTTP 403 bzw. 429 ablehnen.
Der Angriff hält teilweise weiterhin an, wird jedoch inzwischen größtenteils durch unsere vorgelagerten Schutzsysteme abgefangen.
Die Serverlast sowie die Anzahl gleichzeitig bestehender Verbindungen sind gegenüber dem Höhepunkt des Angriffs deutlich zurückgegangen.
Wir überwachen die Situation weiterhin eng und arbeiten parallel an zusätzlichen dauerhaften Maßnahmen zur Absicherung unserer Infrastruktur.
Dazu gehören unter anderem:
Aktueller Status: Die Dienste sind weitgehend stabil. Mit vereinzelten Einschränkungen während weiterer Angriffswellen ist weiterhin zu rechnen.
Wir entschuldigen uns für die entstandenen Beeinträchtigungen und danken für das Verständnis.
Alpenhost – We love IT